Technische Verfahren
Produktion und technische Verfahren
Im Kalkwerk Hufgard stellen wir aus dem gewonnenen Zechstein-Dolomit sowohl gebrannte als auch ungebrannte Dolomitkalke für die Landwirtschaft, Bodenstabilisierung oder Industrie her. Dabei werden im Wesentlichen zwei Herstellungsverfahren angewendet:
Der im Steinbruch gewonnene rohe Zechstein-Dolomit hat aufgrund seiner hohen Porosität eine natürliche Bergfeuchte von bis zu 16%. Das heißt, dass bis zu 16 % Wasser durch die Poren des Steines aufgenommen werden. Damit diese Feuchte aus dem Gestein gelangt, wird dieses mit Hilfe von Erdgas feuergetrocknet. Die Feuchte verdampft. Der dabei entstehende Wasserdampf ist je nach Luftfeuchtigkeit und Witterungsverhältnissen unterschiedlich intensiv sichtbar. Der so getrocknete Dolomit wird anschließend gemahlen und in unterschiedliche Körnungen klassifiziert.
Der Kreislauf beginnt von vorn:
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- Kalkstein (CaCO3) wird aus dem natürlichen Vorkommen der Region abgebaut.
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- Beim Brennvorgang entweicht Kohlendioxid (CO2) und es entsteht Branntkalk (CaO).
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- Wird der Branntkalk mit Wasser abgelöscht entsteht ein Kalkhydrat(Ca(OH)2), das Wasser wird dabei genau so dosiert, dass als Endprodukt ein trockenes Pulver entsteht, auch Löschkalk genannt.
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- Nach Rückführung in die Natur nimmt der Kalk neues Kohlendioxid (CO2) aus der Luft auf, wodurch wieder Kalkstein (CaCO3) entsteht.



