Qualität

Düngekalk mit festen Qualitätskriterien

herausragende Eigenschaften

hohe innere Oberfläche mit hohem Feinanteil kleiner 0,1 mm

DLG-prämierter Magnesium-Branntkalk

Er kommt zum Einsatz, wenn eine sofortige Wirkung gefragt ist und schwere Böden bei relativ neutralen pH-Werten trotzdem zur Verschlämmung neigen.

Was die Mahlfeinheit betrifft, so lässt der Gesetzgeber hier für den Anbieter eine relativ große Bandbreite zu. Die laut Düngemittelgesetz geforderte Mindestmahlfeinheit, d.h. bei einer Kornfraktur von 97 Prozent kleiner als drei Millimeter und bei 70 Prozent kleiner als ein Millimeter, ist kein Qualitätsmaßstab.

Diese geringen Anforderungen werden von fast jeder Ware praktisch immer erreicht.

Die DLG hat seit Herbst 2003 ein Gütezeichen Düngekalk eingeführt, worin die Qualitätskriterien schon wesentlich höher einzustufen sind als die des Düngemittelrechtes. Sprechen Sie Ihren Fachhandel das DLG-Prüfzeichen Düngekalk an, dann gehen Sie kein Risiko ein.

Nur feinstvermahlenes Kalkgestein gewährleistet eine möglichst große umsetzungsaktive Oberfläche und damit seine Wirkung im Boden. Entscheidend ist also nicht nur der Kalkgehalt der Ware, sondern in erster Linie der Vermahlungsgrad. Und hier sollte sich der Landwirt nur mit hohen Produktanforderungen begnügen. Es gibt Feuchtkalke auf dem Markt, die eine Mahlfeinheit von über 60 % kleiner als 0,1 mm aufweisen. Diese Kalke erster Güte bedingen jedoch auch einen höheren Preis.

Bei einer hohen Mahlfeinheit ist es notwendig den Kalk mit 5 – 10 % Wasser zu versehen, um eine ordentliche Ausbringung zu gewährleisten. Allerdings ist bei Feuchtkalken, die ein sehr hartes Ausgangsgestein haben, die Gefahr der Austrocknung auf der Acker-Lagerstelle sehr groß. Diese Kalke sind nach ein paar Tagen nicht mehr ohne große Staubbelästigung auszubringen, da sie, bedingt durch das harte Ausgangsgestein, nicht in der Lage sind, die vorher zugeführte Wassermenge zu halten.

In diesem Fall ist es ratsam auf naturfeuchte Kalke zurückzugreifen. Diese Ware aus mechanisch weichem Ausgangsgestein besitzt eine, von Natur aus vorhandene Feuchtigkeit von ca. 4 – 5 % Wasser. Kalke dieser Art nehmen kaum Feuchtigkeit auf und geben kaum Feuchtigkeit ab.

Der Landwirt kann somit die vom Handel angebotenen, preiswerten Frühbezugsaktionen bedenkenlos Nutzen und naturfeuchte Kalke auch nach Wochen der Außenlagerung problemlos nahezu staubfrei Streuen.

Gerade im Hinblick auf eventuelle Anwohner oder stark befahrene Straßen ist es sehr wichtig, dass man ohne Staubbelästigung streuen und somit das Ansehen der Landwirte in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen kann.

Weiterhin werden im Handel auch Sondermischungen auf Basis von kohlensaurem Magnesiumkalk mit Phosphat, Kalium, Natrium, Schwefel und Bor angeboten, die nach dem jeweiligen Bedarf des Landwirtes zusammengestellt werden können und sinnvoll vor der Stoppelbearbeitung zur Vollversorgung der Böden, in einem Arbeitsgang, schlagkräftig ausgebracht werden können. Auch Mischungen mit Kalkstickstoff, besonders interessant für Rapsanbauer, werden vereinzelt angeboten.

Was tun, wenn der Feuchtkalk schließlich auf den Hof kommt und der Landwirt wissen möchte, ob die Qualität der Lieferung in Ordnung ist? Eine recht aufschlussreiche Methode ist die Entnahme einer Probe. Etwa ein Esslöffel voll Feuchtkalk wird zu diesem Zweck auf ein möglichst dunkles Papier aufgebracht und auf der Heizung einige Zeit vollständig abgetrocknet. Danach wird das Material vorsichtig mit dem Finger gerieben oder man bewegt den Kalk wie in einem Sieb auf dem Papier hin und her. Die groben Fraktionen trennen sich so von den feinen und werden sichtbar. Je kleiner die Körnung und je höher der Feinanteil, desto besser ist die Qualität. Wenn sich dann die Grobanteile noch mit den Fingern zerreiben lassen, handelt es sich um besonders gute Ware.

Überwiegen dagegen die grießigen Teile oder es werden sogar große Splitter sichtbar, die zudem den Feinanteil in der Menge noch deutlich übersteigen, so kann es sich nicht um ausreichend gute Mahlfeinheit handeln. Bestehen nach einer solchen Grobanalyse Zweifel, dann sollte der Händler auf die Qualität der Ware angesprochen werden.

erdfeuchte Kalke können mit Drei-Punkt_Streuer gestreut werden Ideal für Sonderkulturen, Ideal für Reihenkulturen, Ideal für Steillagen


BEACHTEN

beim Kauf

Denn Kalk ist nicht gleich Kalk. Recht unterschiedliche Qualitäten sind im Handel erhältlich. Je höher der Feinanteil, desto besser die Wirkung.

Die Mahlfeinheit eines kohlensauren Düngekalkes ist nicht nur ein Qualitätskriterium ersten Ranges, sondern dieser Faktor bestimmt auch die Herstellungskosten. So kann grob vermahlener Feuchtkalk billiger produziert werden als feingemahlenes Material.

Noch vor wenigen Jahren war die Kalkdüngung eine äußerst staubige und damit bei den Landwirten entsprechend unbeliebte Angelegenheit. Inzwischen hat sich das anwender- und handhabungsfreundliche Umschlagsystem mit Feuchtkalk weitgehend durchgesetzt.

Außerdem kann man mit gekörnten Magnesiumkalken, die auch als Magnesium-Branntkalk in körniger Konsistenz im Handel sind, eine weitgehend staubfreie Kalkung durchführen.

Die Mahlfeinheit eines kohlensauren Düngekalkes ist nicht nur ein Qualitätskriterium ersten Ranges, sondern dieser Faktor bestimmt auch die Herstellungskosten. So kann grob vermahlener Feuchtkalk billiger produziert werden als feingemahlenes Material.

Wo der Kauf über das ortsansässige Lagerhaus abgewickelt wird, dürfte es in dieser Hinsicht keine Probleme geben. Heute wird Düngekalk aber auch von ortsfremden Verkäufern direkt auf dem Hof zum Kauf angeboten. Besonders Anbieter, die mit normalen, säurelöslichen Kalken eine höhere Wirkung versprechen, sollten sehr kritisch geprüft werden, aber auch Verkäufer die eine angefeuchtete Ware haben, denn mit dem Auge allein kann die Mahlfeinheit nicht beurteilt werden. Eine gesunde Portion Vorsicht ist nicht unhöflich, denn Vertrauen ist zwar gut, Kontrolle jedoch besser.

Anwendungsberatung

Bei allen Fragen zur Düngung und zur Auswertung Ihrer Bodenproben stehen Ihnen unsere qualifizierten Anwendungsberater ständig zur Verfügung.

WARUM

Düngekalk nach festen Qualitätskriterien kaufen.

Die herausragenden Eigenschaften des kohlensauren Magnesiumkalkes von HUFGARD sind die außergewöhnlich hohe innere Oberfläche und der extrem hohe Feinanteil kleiner 0,1 mm. Dadurch ist eine sehr schnelle Umsetzung in der Bodenlösung gewährleistet, der pH-Wert steigt rasch an und wird nachhaltig auf einem hohen Niveau gehalten. Für besondere Anwendungen steht unser DLG-prämierter Magnesium-Branntkalk zur Verfügung. Er kommt zum Einsatz, wenn eine sofortige Wirkung gefragt ist und schwere Böden bei relativ neutralen pH-Werten trotzdem zur Verschlämmung neigen.

Anwendungsberatung

Bei allen Fragen zur Düngung und zur Auswertung Ihrer Bodenproben stehen Ihnen unsere qualifizierten Anwendungsberater ständig zur Verfügung.

Betriebsreportagen

Vorhandene Nährstoffe mobilisieren

Starkniederschläge und die Gesamtniederschlagsmenge nehmen zu. Dieses Wasser und das aus dem Winter muss gespeichert werden. Dies gelingt durch einen ordentlichen Kalkhaushalt, indem eine Verschiebung von Feinporen in Richtung Grobporen stattfindet...

Seit 1995 kalkt Christian Hort aus dem hessischen Mücke-Nieder-Ohmen sein Ackerland regelmäßig und intensiv. Der ackerbauliche Erfolg bestätigt seine Entscheidung. Auf die pfluglose Bewirtschaftung seiner Flächen setzt der experimentierfreudige Landwirt Christian Hort ebenso lange wie auf die Kalkung … Auf unseren Flächen mit Bodenpunkten von 25 bis 65 erziele ich mit meinen Maßnahmen Erträge bei Braugerste von durchschnittlich mehr als sechs Tonnen pro Hektar. In diesem Jahr waren es sogar 7,5 Tonnen pro Hektar“, stellt Hort seine Ergebnisse vor. Der Raps bringt im Schnitt 5 t/ha. Die Kombination zwischen Kalkdüngung und kompromisslos pflugloser Bodenbearbeitung ist für ihn eine Erklärung der guten Ergebnisse. „Die Regenwürmer auf meinen Flächen sind mein Pflug. Die darf ich bei ihrer Arbeit …“